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Was macht eigentlich Gerd Heidemann?

Am 4. Dezember diesen Jahres feierte Gerd Heidemann in Hamburg seinen 87. Geburtstag. Der „Spürhund“ des STERN berichtete als Reporter u.a. über die Kriege in Afrika in den 1960er Jahren und wurde durch seine investigative Recherche über „Kongo-Müller“ (Siegfried Müller) bekannt. Die Entdeckung und Veröffentlichung der „Hitler-Tagebücher“ im STERN im April 1983 war der Höhepunkt und gleichzeitig das tragische Ende seiner journalistischen Karriere.

Die vermeintliche „Sensation des Jahrhunderts“ sollte sich als größter Presseskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte erweisen. Die Chefredaktion des STERN hatte schnell einen Schuldigen gefunden und Henri Nannen ließ sein „Ziehkind“ fallen.

Gerd Heidemann lebt in Hamburg und hat die meisten seiner Ex-Kollegen und Beteiligten des Medien-Skandals überlebt. Dem Geburtstagskind wünschen wir viel Gesundheit und ein gutes, langes Leben.

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„Geschichte & Wissen“ Heft Nr. 20 Juli/August 2013

Sie suchen ein Magazin, das Themen der Zeitgeschichte wissenschaftlich aufarbeitet und dazu interessante Fakten mit seltenen Dokumenten sowie einzigartigen historischen Fotos aufwertet?

Dann empfehlen wir Ihnen die zweimonatlich erscheinende Zeitschrift „Geschichte & Wissen“ (Pabel Moewig Verlag).

Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann besuchen Sie bitte die Homepage :

http://www.geschichte-und-wissen.de

 

 

 

 

Dieses Heft ist ab 18. Juni 2013 im Handel erhältlich.

 

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Der „Stern“, die „Hitler-Tagebücher“ & die „Wahrheit“ …

Fast genau vor dreißig Jahren erlangte das Hamburger Magazin „stern“ weltweite mediale Aufmerksamkeit. Der Sensationsfund von Hitlers Tagebüchern zog die Menschen in der Republik in seinen Bann. Nach der Pressekonferenz am 25. April 1983 wollten Presseleute und Fernsehteams den Fund weltweit vermarkten. Doch bereits am 6. Mai 1983 entlarvte das Bundesamt für Materialprüfung die angeblichen schwarzen Kladden Hitlers als plumpe Fälschung.

Eine Geschichte, die den größten Medien-Skandal der Republik hervor rief, den „stern“ die Glaubwürdigkeit der Leser und einigen Redakteuren des Magazins den „Kopf“ kostete …

Und selbst dreißig Jahre nach dem vom „stern“ gefeierten „Sensationsfund“ warten spannende Fragen auf ihre Lösung.

  1. Wo sind die über 9 Millionen DM geblieben, die Konrad Kujau erhalten hat?
  2. Wenn Kujau sie nicht erhalten haben sollte, wieso hat sich Gerd Heidemann nicht längst abgesetzt, um seinen Lebensabend in Ruhe zu genießen?
  3. Der von Heidemann gründlich recherchierte Absturz der JU 352 in Börnersdorf ist faktisch einwandfrei belegt. Was befand sich in den Kisten, die aus der Führermaschine geborgen wurden und wo befinden sie sich heute?
  4. Stecken möglicherweise „Geheimdienste“ (Stasi, CIA oder BND u.a.) hinter der ganzen „Tagebuch-Affäre“?

Wäre es nicht an der Zeit, die Fakten sorgfältig zu prüfen und diese „Rätsel“ einer Klärung zu zuführen?

Wir möchten Sie auf eine Dokumentation im Fernsehen aufmerksam machen, die am 15. April 2013 23:30 Uhr in der ARD gezeigt wird.
Absturz im Wald – die wahre Geschichte der Hitler Tagebücher“ ein Film von Carsten Frank.

Bestens grüßend

Marc Meier zu Hartum

Dossier in "Die Zeit" v. 4. April 2013Gerd Heidemann mit einem Fenster der abgestürzten JU 352Im "GHS Archiv" - Fundstück vom Wrack der JU 352 Eberhard Jäckels Buch mit Kujau Fälschung auf dem Buchumschlag