Am 4. Dezember diesen Jahres feierte Gerd Heidemann in Hamburg seinen 87. Geburtstag. Der “Spürhund” des STERN berichtete als Reporter u.a. über die Kriege in Afrika in den 1960er Jahren und wurde durch seine investigative Recherche über “Kongo-Müller” (Siegfried Müller) bekannt. Die Entdeckung und Veröffentlichung der “Hitler-Tagebücher” im STERN im April 1983 war der Höhepunkt und gleichzeitig das tragische Ende seiner journalistischen Karriere.

Die vermeintliche “Sensation des Jahrhunderts” sollte sich als größter Presseskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte erweisen. Die Chefredaktion des STERN hatte schnell einen Schuldigen gefunden und Henri Nannen ließ sein “Ziehkind” fallen.

Gerd Heidemann lebt in Hamburg und hat die meisten seiner Ex-Kollegen und Beteiligten des Medien-Skandals überlebt. Dem Geburtstagskind wünschen wir viel Gesundheit und ein gutes, langes Leben.

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