Monatsarchiv April 2013

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Drei UFA-Stars im „Steinernen Meer“ (15. – 16. Juli 1944)

Von Sankt Bartholomä am Königssee führt ein Weg zum Funtensee. Über die berüchtigte „Saugasse“ erreicht man nach mehrstündiger Wanderung das „Kärlingerhaus“ (ehemals „Funtenseehaus“, http://www.kaerlingerhaus.de). Aufgrund geologischer Besonderheiten befindet sich hier Deutschlands kältester Ort. Wanderern und Bergsteigern dient das „Kärlingerhaus“ (1.638 Meter Höhe) als Stützpunkt für weitere Touren im Steinernen Meer.

Wir berichteten bereits über den Fund von zwei Fotoalben, die Romy Schneider und ihre Mutter Magda in den Jahren 1943 bis 1944 privat zeigen.

Nach gründlicher Recherche können wir endlich einige Teilnehmer der Zweitageswanderung zum Funtensee („Steinernes Meer“) benennen. Acht Teilnehmer begaben sich am dritten Juliwochenende des Jahres 1944 auf den mühsamen Weg zum „Kärlingerhaus“. Darunter Magda Schneider, Wolf Albach-Rety und Mady Rahl. Das Foto am Funtensee mit dem „Kärlingerhaus“ im Hintergrund zeigt von rechts nach links:

Magda Schneider, Wolf Albach-Rety und Mady Rahl

In unserem Archiv befinden sich fünf bisher unveröffentlichte Fotos dieser Wanderung. Gerne bieten wir unseren Kollegen diesen einmaligen Fund zur Veröffentlichung an.

Zum Thema „UFA-Stars“ empfehle ich allen Interessierten die Buchneuerscheinung „Die Gesichter der UFA“ von Friedemann Beyer (morisel, 2013, VK 18 Euro). Direkt bei uns www.zeitreisen-verlag.de oder im Fachhandel bestellen.

Bestens grüßend

Marc Meier zu Hartum

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Der „Stern“, die „Hitler-Tagebücher“ & die „Wahrheit“ …

Fast genau vor dreißig Jahren erlangte das Hamburger Magazin „stern“ weltweite mediale Aufmerksamkeit. Der Sensationsfund von Hitlers Tagebüchern zog die Menschen in der Republik in seinen Bann. Nach der Pressekonferenz am 25. April 1983 wollten Presseleute und Fernsehteams den Fund weltweit vermarkten. Doch bereits am 6. Mai 1983 entlarvte das Bundesamt für Materialprüfung die angeblichen schwarzen Kladden Hitlers als plumpe Fälschung.

Eine Geschichte, die den größten Medien-Skandal der Republik hervor rief, den „stern“ die Glaubwürdigkeit der Leser und einigen Redakteuren des Magazins den „Kopf“ kostete …

Und selbst dreißig Jahre nach dem vom „stern“ gefeierten „Sensationsfund“ warten spannende Fragen auf ihre Lösung.

  1. Wo sind die über 9 Millionen DM geblieben, die Konrad Kujau erhalten hat?
  2. Wenn Kujau sie nicht erhalten haben sollte, wieso hat sich Gerd Heidemann nicht längst abgesetzt, um seinen Lebensabend in Ruhe zu genießen?
  3. Der von Heidemann gründlich recherchierte Absturz der JU 352 in Börnersdorf ist faktisch einwandfrei belegt. Was befand sich in den Kisten, die aus der Führermaschine geborgen wurden und wo befinden sie sich heute?
  4. Stecken möglicherweise „Geheimdienste“ (Stasi, CIA oder BND u.a.) hinter der ganzen „Tagebuch-Affäre“?

Wäre es nicht an der Zeit, die Fakten sorgfältig zu prüfen und diese „Rätsel“ einer Klärung zu zuführen?

Wir möchten Sie auf eine Dokumentation im Fernsehen aufmerksam machen, die am 15. April 2013 23:30 Uhr in der ARD gezeigt wird.
Absturz im Wald – die wahre Geschichte der Hitler Tagebücher“ ein Film von Carsten Frank.

Bestens grüßend

Marc Meier zu Hartum

Dossier in "Die Zeit" v. 4. April 2013Gerd Heidemann mit einem Fenster der abgestürzten JU 352Im "GHS Archiv" - Fundstück vom Wrack der JU 352 Eberhard Jäckels Buch mit Kujau Fälschung auf dem Buchumschlag