Im Juli 1944 stand die 342. Infanterie-Division an der Rollbahn Luboml-Cholm in schweren Kämpfen. Russische Einheiten hatten mit starken Kräften in eine im Aufbau befindliche dünne deutsche Stützpunktlinie hineingestoßen und drohten die Rollbahn in Besitz zu nehmen.

Am Bahndamm der Ortschaft feuerte der Pioniergefreite Vehse mit seinem Maschinengewehr auf die heranrückende Rote Armee, bis die Munition alle war.

Nach dem Rückzug zogen Vehse und sein Kamerad neben einem Sturmgeschütz in Deckung unter. Sie erholten sich kurz von den Strapazen und ließen sich dankbar von der Sturmgeschützbesatzung die leeren MG-Gurte aufmunitionieren. Nur wenig später erfolgte ein weiterer Angriff mit lediglich einem MG mit frischer Munition. Zahlreiche sowjetische-MG-Nester konnten ausgeschaltet werden.

 

Fritz Vehse: “Günther, mein 2. MG-Schütze und ich beobachten einen russischen LKW, der in der Nähe ein PAK Geschütz mit Besatzung ablädt.”

Noch bevor die Besatzung das Geschütz in Stellung bringen kann, schalten Fritz Vehse und sein Kamerad die Besatzung im Sturmangriff mit MG und MP aus und übernehmen die PAK. Sofort eröffnen sie das Feuer auf die russischen Linien.

Fritz Vehse: “Wir haben den Russen die “Eier” (Munition) unverzüglich zurück geschickt.”

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Massierter Granatwerferbeschuß durch die Sowjets zwangen Vehse und seine Kameraden zum Rückzug.

Dem schneidigen (draufgängerischen) Einsatz des Pioniergefreiten Vehse ist es zu verdanken, daß die Rollbahn nach Cholm gesperrt blieb und die Flanke der Division gesichert wurde.  Dafür erhielt Fritz Vehse später die hohe Auszeichnung verleihen.

Aufgrund seiner Verletzung am linken Unterarm wurde Vehse zum Verbandsplatz und dann mit einem LKW zum Bahnhof gefahren. Der verwundete Wehrmachtssoldat war mit dem Zug vier Tage lang unterwegs und wurde von Cholm nach Leipzig transportiert.

Eine ehemalige Schule in Leipzig, die zu einem Lazarett umfunktioniert worden war, sollte die Genesung des Landsers sicherstellen. Der Besuch seiner Eltern überraschte ihn und offenbarte seinen Eltern die bereits dritte Kriegsverletzung.

Es verblieb genug Zeit bis zur Verleihung des Ritterkreuzes, die am 4. Oktober 1944 in der Pionierkaserne in Koblenz stattfand. Die feierliche Zeremonie wird auf vier privaten Fotos dokumentiert. Im Hotel “Zum wilden Mann” wurde anschließend mit etwa 30 Personen ausgiebig gefeiert.

Die Überweisung zur Ambulanten Reha nach Berlin-Tempelhof erfolgt mit dem Zug von Straubing über Leipzig nach Berlin. In der eingeschlossenen Reichshauptstadt erhält Vehse am 20. April 1945 einen Marschbefehl nach Berlin Spandau. Der Sammelpunkt ist eine Pionierkaserne. Unteroffizier Fritz Vehse soll die Pionierkaserne verteidigen, aber es gibt auf dem gesamten Kasernengelände keine Waffen.

Allerdings sind eine Vielzahl an „Opel Blitz“ und „Büssing LKWs“ verfügbar. Vehse erreichen das Olympia-Stadion und Reichssportfeld, wo ungefähr 30 oder mehr Hitler-Jungen mit Maschinenpistolen und Panzerfäusten gegen die Rote Armee kämpfen. Sie vernichten sechs T-34 Panzer, bevor am 1. Mai Fritz Vehse in russische Kriegsgefangenschaft gerät. Sein Ritterkreuz stiehlt die polnische Miliz und der junge Landser verbleibt bis zu seiner Entlassung Ende Oktober 1945 im Kriegsgefangenen Lager in Landsberg (Warthe) – Nach seiner Entlassung bekam der Landser wegen des Ritterkreuzes für ein Vierteljahr lang keine Lebensmittelkarten zugeteilt.

Während des Interviews teilte uns der hochbetagte Zeitzeuge mit, dass er vor einiger Zeit gezielt von einem Mann seiner original Dokumente beraubt worden sein. Die von ihm zugezogene Polizei und Staatsanwaltschaft schloß den „Fall“ umgehend.

Bitte senden Sie uns als „private Nachricht“ (e-mail, Brief und Telefon) sachdienliche Hinweise. Wir kümmern uns gewissenshaft und „nachhaltig“ um den Verbleib der gestohlenen privaten Dokumente!

Versprochen!

Originalbrief vom 11. August 1922

 

 

 

 

 

 

 

Zum 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz

Die am 8. Juli 1867 in Königsberg (Preussen/Ostpreussen) geborenen Künstlerin war einer der bekanntesten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

Anläßlich ihres 150. Geburtstages veröffentlichen wir einen privaten Brief aus dem Jahr 1922 (11. August 1922) an einen Interessenten ihrer Werke.

Der in unserem Archiv befindliche Originalbrief kann für Ausstellungen, Publikationen (Bücher, Filme, …)  usw. in Lizenz erworben werden.

Bitte schreiben Sie uns eine Nachricht.

Mit freundlichen Grüßen

Marc Meier zu Hartum

Neuigkeiten Agentur Meier zu Hartum

 

 

 

Neuigkeiten aus unserem Archiv.

Interessante Neuerscheinungen (Film, Buch, Hörbuch) und aktuelle Nachrichten veröffentlichen wir in unserem überarbeiteten google plus Internetauftritt und bei Facebook.

Wir laden Sie herzlich zu einem Besuch unserer Internetpräsentation ein.

Wenn Sie persönlich über historische Filme und Fotos verfügen können Sie sich gerne an uns wenden, wir sind stets am Erwerb oder der leihweisen Auswertung interessiert.

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

 

 

 

 

 

Zeitungsartikel zur Kulturgeschichte des “Bikinis”

Magda Schneider 1944 im Zweiteiler am Wörthersee. Die beiden schwarzweiß Fotos stammen aus unserem Archiv.

Gerne waren wir der Redaktion behilflich. In unserem Archiv befinden sich etwa 30 z.T. unveröffentlichte Fotos von Romy und Magda Schneider.

Senden Sie uns Ihre Anfrage bitte schriftlich zu. Danke.

Magda Schneider 1944 am Wörthersee

Maybe one of the Third Reich’s best-kept secrets – a pornographic film shot in the woods  near Hamburg.

Vor etwas mehr als zehn Jahren griffen renommierte Zeitungen (FAZ, The Guardian) ein skandalöses Thema im Zusammenhang mit dem Dritten Reich auf. Porno-Filme aus der NS-Zeit. Ein echter Skandal, der Höchstauflagen für Zeitungen und hohe Einschaltquoten für Medien verspricht.

Unter dem Begriff „Sachsenwald-Filme“ sind zwei Titel bekannt geworden: „Der Fallensteller“ und „Frühling`s Erwachen“.

Die Suche nach diesen Filmraritäten blieb leider jahrelang ergebnislos. Bis jetzt.

Das höchste Gebot bei einer Auktion bescherte uns den Zuschlag und einen echten Glücksfund!

Auf einer Bakelitspule mit der Aufschrift “Reichsanstalt für Film und Bild” befindet sich in guter Qualität der 16mm Film “Frühling`s Erwachen”. Ein Mitarbeiter der “Reichsfilmkammer” und später des “Reichsfilmarchives” gelang zum Kriegsende die Flucht aus Berlin. Neben wichtigen Dokumenten konnte er auch einige Filme aus Berlin herausschaffen.

Unser 16mm „Filmschatz“, liegt bereits abgetastet auf HD vor. Wir veröffentlichen in unserem ZR Blog vorab einige, wenige Fotos aus dem Film “Frühling`s Erwachen” und später auch einen Trailer in unserem Youtube Kanal.

Eventuelle Zweifel an der Echtheit des Filmes sind inzwischen ausgeräumt. Sowohl die Äußerungen eines ehemals in Hamburg ansässigen Kinobetreibers, als auch die Vermutungen eines sogenannten „Investigativ-Fernsehjournalisten“ wurden inzwischen als gegenstandslos zur Kenntnis genommen.

Die Meinung des Medienexperten Werner Nekes (Filmsammler und Medienexperte) und die Nachforschungen des Autors, Thor Kunkel (“Endstufe”), beurteilen wir eindeutig wichtiger, als vollkommen unreflektierte Presseberichte.

Autoren, Filmproduktionen, Journalisten wenden sich bitte an:

agentur-MzH(at)zeitreisen-verlag.de

Mit freundlichen Grüßen

Ihre

Agentur Meier zu Hartum

 

 

 

Rom 1930er Jahre – rare film footage – licensing – Agentur Meier zu Hartum

Schmalfilmimpressionen dokumentieren die “Ewige Stadt“ in den 1930er Jahren.
Der Petersplatz mit seinen Kolonnaden bestehend aus 284 fünfzehn Meter hohen Säulen. Auf der Brüstung erheben sich 140 Heiligenstatuen. Unser Schmalfilm zeigt die Ruinen des Forum Romanum und Kolosseums sowie den erhaltenen gebliebenen Titusbogen.

In unserem Archiv befinden sich zeitgenössische Impressionen vieler europäischer Städte (Venedig, Sevillia u.v.a.m.). Das 8mm Amateurfilmmaterial wurde gesäubert, abgetastet und digitalisiert in unserem Archiv vor.
Die privaten Schmalfilmaufnahmen stammen aus dem nachlaß eines Funkers der “Führerflugstaffel”. Der Amateuerfilmer war Funker der Lufthansa, Besatzungsmitglied des Katapultschiffes „Westfalen”, Funker der Führerbegleitstaffel. Am 21. April 1945 flog er mit einer der letzten Maschinen der Führerbegleitstaffel aus der eingeschlossenen Reichshauptstadt Berlin und verunglückte bei Börnersdorf.

Der Schmalfilm wurde professionell abgetastet und befindet sich archiviert in Sendequalität in unserem Archiv. Sie suchen interessante Filmclips? Bitte senden Sie uns Ihre Anfrage zu:
agentur-MzH(at)zeitreisen-verlag.de
Mit freundlichen Grüßen
Marc Meier zu Hartum

If you`re looking for rare historical filmfootage, historical pictures and eyewitness filminterviews please get in contact with us.
We offer a private view from Germany, Europe, Cuba and the United States of America.
Now check out our playlist of short filmclips on youtube.

With kind regards
Agentur Meier zu Hartum
Marc Meier zu Hartum

 

 

Weltausstellung in New York 1939
–world´s fair new york 1939-rare filmfootage

Ein Unternehmer aus dem Rheinland dokumentierte seine Amerika-Reise in den Jahren 1939-40. Der Amateurfilmer hielt seine Eindrücke auf 8mm schwarzweiß- und Farbfilm fest.
Von Bremerhaven aus führte die Reise mit dem Passagierschiff „Europa“ nach New York und von dort aus u.a. zu der Weltausstellungen in New York.
Es befinden sich u.a. sehenswerte Aufnahmen des Hoover Dam / Boulder Dam (Hoover Talsperre) der Weltausstellungen in New York (New York World`s Fair) und San Francisco 1939 in diesem fast einstündigen Filmfund. Die Filme wurden bereits abgetastet und liegen im Full HD Format vor.

If you`re looking for rare historical filmfootage, historical pictures and eyewitness filminterviews please get in contact with us.
We offer a private view from Germany, Europe, Cuba, the United States of America, Africa and much more.
Now check out our playlist of short filmclips on youtube.

With kind regards
Marc Meier zu Hartum

Sachsenwald-Film “Frühling`s Erwachen” entdeckt

Maybe one of the Third Reich’s best-kept secrets – pornographic films shot by the Nazis in the woods near Hamburg …

Vor etwas mehr als zehn Jahren griffen renommierte Zeitungen (FAZ, The Guardian) ein skandalöses Thema im Zusammenhang mit dem Dritten Reich auf. Porno-Filme aus der NS-Zeit. Ein echter Skandal, der Höchstauflagen für Zeitungen und hohe Einschaltquoten für Medien verspricht.

Unter dem Begriff „Sachsenwald-Filme“ sind zwei Titel bekannt geworden: „Der Fallensteller“ und „Frühling`s Erwachen“.

Die Suche nach diesen Filmraritäten blieb leider jahrelang ergebnislos. Bis jetzt.

Das höchste Gebot bei einer Auktion bescherte uns den Zuschlag und einen echten Glücksfund!

Auf einer Bakelitspule mit der Aufschrift “Reichsanstalt für Film und Bild” befindet sich in guter Qualität der 16mm Film “Frühling`s Erwachen”. Ein Mitarbeiter der “Reichsfilmkammer”  und später des “Reichsfilmarchives” gelang zum Kriegsende die Flucht aus Berlin. Neben wichtigen Dokumenten konnte er auch einige Filme aus Berlin herausschaffen.

Unser 16mm „Filmschatz“, liegt bereits abgetastet auf HD vor. Wir veröffentlichen in unserem ZR Blog vorab einige, wenige Fotos aus dem Film “Frühling`s Erwachen” und später auch einen Trailer in unserem Youtube Kanal.

Eventuelle Zweifel an der Echtheit des Filmes sind inzwischen ausgeräumt. Sowohl die Äußerungen eines ehemals in Hamburg ansässigen Kinobetreibers, als auch die Vermutungen eines  sogenannten „Investigativ-Fernsehjournalisten“ wurden inzwischen als gegenstandslos zur Kenntnis genommen.

Die Meinung des Medienexperten Werner Nekes (Filmsammler und Medienexperte) und die Nachforschungen des Autors, Thor Kunkel (“Endstufe”), beurteilen wir eindeutig  wichtiger, als vollkommen unreflektierte Presseberichte.

Wir veröffentlichen heute und hier einige aussagekräftige (vollkommen jugendfreie!) Fotos aus dem Sachsenwald-Film „Frühling`s Erwachen“.

Autoren, Filmproduktionen, Journalisten wenden sich bitte an:

agentur-MzH(at)zeitreisen-verlag.de

Mit freundlichen Grüßen

Ihre

Agentur Meier zu Hartum

PS.: Leider können und wollen wir keine freizügigeren Fotos und Filmaufnahmen (die reichlich vorhanden sind !) in unserem Blog einstellen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zeitungsredaktionen, Filmproduktionen, TV-Sendern und Journalisten bieten wir Fotos und Filmausschnitte weltweit zur Lizensierung an.

Das Copyright aller hier veröffentlichten Fotos liegt bei der Agentur Meier zu Hartum.

 

Der letzte Zeitzeuge

Die “Neue Westfälische” Zeitung führte ein lesenswertes Interview mit unserem Buchautor, Manfred Dittrich, durch und veröffentlichte es in ihrer heutigen Ausgabe.

Das Thema beschäftigt uns seit vielen Jahren und wir konnten Zeitzeugenfilminterviews, historische Amateurfilme und private Fotos zu diesem Thema erwerben.

Glücklicherweise wurde uns von den Nachkommen der “Erlebnisgeneration” oft der komplette Nachlaß für unser Archiv übereignet.

Gerne stehen wir Ihnen bei der Archivierung ihres Familienarchives beratend zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Agentur Meier zu Hartum

 

 

 

 

 

 

 

Manfred Dittrich
Das letzte Torpedoboot
Kampf und Untergang von T 36 – Ostsee 1944/45

1945 – Die Einheiten der deutschen Kriegsmarine haben in der Ostsee nur ein Ziel: Die Flüchtlinge – meist alte Menschen, Frauen und Kinder – vor der unaufhaltsam vorrückenden Roten Armee und dem Grauen, das sie bringt, zu retten.

Trotz der hoffnungslosen Lage in den letzten Kriegsmonaten erfüllen die jungen Männer ihre Pflicht. Zu ihnen gehört auch die Besatzung des Torpedobootes T 36. Manfred Dittrich, damals 18 Jahre alt, ist als Rudergänger auf der Brücke des Bootes eingesetzt. Der Zeitzeuge schildert in diesem mitreißenden Bericht die Einsätze des Bootes unter dem Kommandanten, Kapitänleutnant Robert Hering, zwischen Dezember 1944 und Mai 1945.

Am 30. Januar 1945 nehmen die Männer an der Rettung von „Wilhelm Gustloff“-Schiffbrüchigen aus den eisigen Fluten der Ostsee teil. Ein gewagtes Unternehmen führt T 36 Ende März nach Gotenhafen, und hier gelingt es durch den Beschuß von Landzielen, deutsche Verbände zu entlasten und Soldaten und Zivilisten in den Westen zu bringen. Nachdem das Boot auf eine Mine gelaufen ist, wird es kurz darauf, am 4. Mai 1945, durch einen Fliegerangriff versenkt, der einen hohen Blutzoll von den Verteidigern fordert.

Die schicksalhaften Ereignisse der vorangegangenen Monate an Bord von T 36 hat der Autor in diesem Buch niedergeschrieben.

Taschenbuch, 184 Seiten, inkl. 8 Bildseiten

Der Band 3 unserer Reihe “Stimmen der Front” ist erschienen!

Lieferung an Privatkunden in der Brd versandkostenfrei.